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Der niederländische KI-Infrastruktur-Anbieter stärkt mit dem US-Startup gezielt den Inferenz-Bereich. Der Deal zeigt, dass europäische KI-Player inzwischen auch Know-how und Optimierungstechnologie zukaufen.
Nebius mit Sitz in Amsterdam übernimmt das US-Startup Eigen AI aus San Francisco für rund 643 Millionen Dollar in Cash und Aktien. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Der Schritt passt zu einem Markt, in dem europäische KI-Anbieter nicht mehr nur Rechenzentren errichten, sondern auch gezielt Technologie und Know-how einkaufen.
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Der niederländische KI-Cloud-Anbieter will die Technik des US-Startups in seine Inferenz-Plattform Token Factory integrieren. Ziel ist es, Durchsatz, Latenz und Kosten im laufenden KI-Betrieb zu verbessern.
OneAdvanced hat in Zusammenarbeit mit NVIDIA ein privat betriebenes LLM namens Care Navigator präsentiert, das auf pseudonymisierten NHS-Primärversorgungsdaten trainiert wurde. Ein Pilotprojekt erreichte laut Unternehmen höhere Triage-Genauigkeit als getestete externe Modelle und eine Kontrollgruppe von Allgemeinärzten.
Das Ministerium kündigte am 9. Juni 2026 mehrere KI‑Pilotprojekte an, darunter Assistenzsysteme für juristische Routinearbeit, ein Tool zur Priorisierung prozessbereiter Fälle und die landesweite Bereitstellung von „Justice Transcribe“ für Bewährungs‑ und Vollzugsdienste. Der Schritt beschleunigt staatliche KI‑Adoption in der Justiz und wirft zugleich Fragen zu Aufsicht und Transparenz auf.
Der Konzern will mehr als 10 Milliarden Euro in die Modernisierung europäischer Fulfillment-Zentren stecken und 25.000 Jobs schaffen. Ab 2027 soll zudem eine neue Version des Proteus-Roboters in Europa eingesetzt werden.
Das Vorhaben würde zu den größten Rechenzentrumsinvestitionen in Europa zählen. Geplant sind zunächst 45 Milliarden Euro, später bis zu 75 Milliarden Euro.