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Die Europäische Kommission nennt 19 KI-Fabriken und 13 regionale Antennen als Bausteine für den KI-Standort Europa. Brüssel will damit vom Regulierer stärker zum Enabler werden.
Die Europäische Kommission hat Fortschritte bei ihrem Aktionsplan für den KI-Standort Europa gemeldet. Als konkrete Bausteine nennt sie 19 KI-Fabriken und 13 regionale Antennen.
Genau dort liegt der Punkt: Europas KI-Politik lebt nicht von großen Worten, sondern von Rechenleistung, Datenzugang und Fachkräften. Davon gab es in den vergangenen Jahren oft mehr Papier als Praxis. Diesmal wirkt es immerhin nach Substanz.
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Die Europäische Kommission markiert mit dem Summit den ersten Jahrestag ihrer Apply-AI-Strategie und schließt den ersten European AI Innovation Month ab. Im Mittelpunkt stehen konkrete Anwendungen in Branchen und Arbeitsprozessen.
Die Projekte sollen den Einsatz von KI in der Energieinfrastruktur und bei der Effizienz von Rechenzentren voranbringen. Im Mittelpunkt steht unter anderem AI.grids mit 48 Partnern.
Der Entwurf soll klären, wann KI-Systeme unter die strengeren Regeln des AI Act fallen. Für Unternehmen in Europa dürfte das die bislang unklare Grenze zwischen regulierter und nicht regulierter KI etwas schärfer ziehen.
Brüssel rückt zentrale Infrastruktur damit stärker ins Zentrum der Tech-Aufsicht. Für Anbieter entlang der KI-Wertschöpfungskette könnte das neue Vorgaben bei Rechenleistung, Zugang und Marktmacht bedeuten.
Die EU-Kommission hat vorläufige Maßnahmen vorgeschlagen, um Googles Datenteilung mit Dritten unter dem Digital Markets Act zu regeln. Betroffen sind auch berechtigte Anbieter, darunter KI-Chatbots mit Suchfunktionen, was den Zugang zu Suchdaten in Europa neu ordnen könnte.