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Die IT4LIA AI Factory soll Europas KI-Infrastruktur stärken und Rechenleistung für Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen bereitstellen. Den Auftrag sicherten sich E4 Computer Engineering und Dell Technologies.
EuroHPC JU hat am 22. April den Beschaffungsvertrag für die IT4LIA AI Factory in Bologna unterzeichnet. Vertragspartner sind E4 Computer Engineering und Dell Technologies.
Nach Angaben von EuroHPC soll das System mehr als 160 Exaflops Peak-KI-Inferenz liefern. Vorgesehen ist die Rechenleistung vor allem für Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen.
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Das Vorhaben würde zu den größten Rechenzentrumsinvestitionen in Europa zählen. Geplant sind zunächst 45 Milliarden Euro, später bis zu 75 Milliarden Euro.
Das Projekt mit 300 Megawatt zeigt, wie stark KI-Infrastruktur in Europa von Kapital, Fläche und Strom abhängt. Mit an Bord sind laut Reuters Boosteroid und DL Invest Group.
Die Finanzierungsrunde zeigt, dass beim Ausbau von KI-Infrastruktur nicht nur Chips zählen, sondern auch Strom, Wärmeabfuhr und Rechendichte.
Der britische Infrastruktur-Anbieter will den Standort in Narvik erweitern. Microsoft soll dort laut Bericht Nvidia-Chips mieten.
Nokia-CEO Justin Hotard sagte Reuters, Europa habe bei Strom, Netzen und Rechenzentren nicht genug Infrastruktur für den Ausbau von KI-Kapazitäten. Er sieht das Risiko, dass Investitionen und Geschäft in die USA und nach China abwandern.