Kurz, knackig, tagesaktuell. Die wichtigsten Meldungen aus der KI-Welt auf einen Blick.
Die Expertenkommission will deutlich mehr Geld für Rechenleistung, Infrastruktur und eine lockerere Regulierung. Politisch brisant ist vor allem der Schulterschluss von Industriepolitik, Verteidigung und Digitalrecht.
Die Regierung in London will einen Plan für Chips und Halbleiter aufsetzen, um die Kontrolle über KI-Infrastruktur zu stärken. Der Schritt zielt darauf, Abhängigkeiten von externen Lieferketten und US-Anbietern zu verringern.
Das KI-Startup kommt damit aus dem Stealth-Modus. Tech.eu ordnet die Runde als größte Seed-Finanzierung in Europa ein; genannt wird eine Bewertung von 5,1 Milliarden Dollar.
Die Finanzierung stärkt das Stuttgarter Unternehmen im Markt für KI-Robotik. Zugleich führt Sereact mit Cortex 2 ein neues Modell für industrielle Robotik ein.
Die Kommission hat am 27. April vorläufige Maßnahmen zur Interoperabilität von Googles Android vorgelegt und bittet um Rückmeldungen. Ziel ist mehr Wahl bei KI-Diensten, die sich in das Smartphone integrieren und Aufgaben ausführen können.
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Meta will den wachsenden Strombedarf seiner KI- und Cloud-Infrastruktur mit neuen Energiepartnerschaften absichern. Geplant sind bis zu 1 Gigawatt Space-Solar-Energie und bis zu 100 Gigawattstunden Langzeitspeicher für eine 24/7-Versorgung.
Microsoft bleibt der primäre Cloud-Partner von OpenAI, doch die Bindung wird an mehreren Stellen gelockert. Neue OpenAI-Produkte sollen weiter zuerst auf Azure erscheinen, können aber künftig auch über andere Cloud-Anbieter ausgeliefert werden.
Der Konzern will bis Ende 2029 in Azure-, KI- und Cloud-Kapazitäten investieren und koppelt die Ankündigung an Cyberabwehr und Weiterbildung. Australien rückt damit noch stärker in den Wettbewerb um Rechenzentren, Sicherheit und KI-Fachkräfte.
OpenAI hat ein Papier vorgelegt, das KI vor allem für Verwaltungsaufgaben und die Aufbereitung von Patienteninformationen vorsieht. Das Dokument rückt damit Fragen nach Aufsicht, Haftung und klinischer Einbettung in den Mittelpunkt.
Meta will KI- und Agenten-Workloads künftig auch auf Graviton-Prozessoren von Amazon Web Services betreiben. Vereinbart sind den Angaben zufolge Kapazitäten für zig Millionen Kerne, um die Rechenbasis breiter aufzustellen.
Google hat auf der Cloud Next 2026 eine neue Plattform für agentische Unternehmensanwendungen vorgestellt und sie mit Daten-, Sicherheits- und Workspace-Bausteinen ergänzt. Mit neuen TPU-Chips zielt der Konzern zugleich stärker auf den Markt für produktive Unternehmens-KI.
10 Milliarden Dollar sollen sofort fließen, weitere 30 Milliarden wären an Bedingungen geknüpft. Der mögliche Deal zeigt, wie teuer der Wettbewerb um KI-Infrastruktur und strategische Partner geworden ist.
NEC will Claude konzernweit bei rund 30.000 Mitarbeitenden einsetzen. Gemeinsam wollen beide Unternehmen zudem branchenspezifische KI-Produkte für den japanischen Markt entwickeln.
Der kanadische KI-Anbieter Cohere und das deutsche Unternehmen Aleph Alpha wollen laut Reuters zusammengehen. Cohere will damit stärker in regulierte europäische Märkte wie Regierung, Verteidigung, Gesundheit und Unternehmen vordringen.
Die Europäische Kommission hat sieben Förderaufrufe im Rahmen des Digital Europe Programme geöffnet. Ein Schwerpunkt liegt auf medizinischen Anwendungen und auf KI-gestützter Online-Sicherheit.