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Die US-Aufsichtsbehörden kündigen eine formelle Anfrage zum Einsatz von KI an. Das OCC nennt Modellrisiken und Risiken durch Drittanbieter als zentrale Prüfbereiche.
Die US-Aufsichtsbehörde Office of the Comptroller of the Currency hat in Bulletin 2026-13 angekündigt, dass OCC, Federal Reserve und FDIC demnächst eine Request for Information zum Einsatz von KI veröffentlichen werden. Die Ankündigung nennt ausdrücklich „generative und agentische Modelle“ als Prüfgegenstand.
Das Bulletin hebt Modellrisiken und Risiken durch Drittanbieter als zentrale Kontrollpunkte hervor. Die überarbeitete Guidance richtet sich auf Governance, Validierung und Dokumentationspflichten für Modelle.
Banken müssen mit engeren Anforderungen an Modellmanagement und an die Kontrolle externer KI-Dienstleister rechnen. Änderungen bei Governance und Reporting dürften kurzfristig Prioritäten und Budgets beeinflussen.
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Die US-Notenbank sieht die Verbreitung von KI in Firmen deutlich langsamer als im Alltag der Beschäftigten. Generative KI ist bereits breit genutzt, die formale Einführung in Unternehmensstrukturen hinkt aber hinterher.
Seit dem 2. August 2026 gelten weitere Bestimmungen des europäischen KI Gesetzes, darunter Verbote bestimmter KI Praktiken, Transparenzpflichten und Vorgaben für Modelle für allgemeine Zwecke.
88 Prozent der befragten Finanzprofis verfügen laut einer Arbeitsstudie über keinen operativen Governance Rahmen für agentische KI. Auch bei großen US Vermögensverwaltern klaffen zwischen gemeldeter KI Nutzung und formalen Richtlinien deutliche Lücken.
Für Anbieter besonders leistungsfähiger KI-Modelle beginnt am 2. August 2026 die Durchsetzung zentraler Vorgaben des EU-KI-Gesetzes. Die Europäische Kommission erhält weitreichende Befugnisse und kann bei Verstößen Bußgelder von bis zu drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen.
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