Anthropic kündigte am 30. Juni 2026 an, gemeinsam mit großen Cloud‑Anbietern und Partnern einen konsensbasierten Rahmen zur objektiven Bewertung von KI‑Jailbreaks zu entwickeln. Ziel ist, Funde schneller zu priorisieren und Reaktionen zu standardisieren.
Die US-Behörden haben die im Juni verhängten Exportbeschränkungen für Modelle von Anthropic aufgehoben. Fable 5 wird ab dem 1. Juli schrittweise wieder weltweit verfügbar gemacht, Mythos 5 bleibt zunächst nur für ausgewählte US‑Organisationen zugänglich.
Claude Sonnet 5 soll Agentenaufgaben wie Browser Nutzung, Planung und Coding verbessern und ist ab 30. Juni 2026 als Standardmodell für Free und Pro Nutzer verfügbar. Anthropic nennt Einführungspreise bis 31. August 2026 und bietet das Modell über die Claude API sowie Plattformen wie Amazon Bedrock an.
SpaceX schließt einen mehrjährigen Mietvertrag mit dem Open‑Source‑KI‑Startup Reflection AI. Reflection zahlt 150 Millionen US-Dollar pro Monat ab 1. Juli 2026 bis 2029 für Zugriff auf Nvidia GB300 Chips in Colossus 2, was bei voller Laufzeit bis zu 6,3 Milliarden US-Dollar ergibt.
Claude Tag erlaubt es, ein gemeinsames Claude-Modell pro Slack-Kanal zu betreiben, kanalbezogene Konversationen zusammenzufassen und proaktiv Follow-ups zu verfolgen. Die Funktion ist ab 23. Juni 2026 in der Beta für Claude Enterprise- und Team-Kunden verfügbar.
Anthropic hat den Zugang zu den Modellen Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 nach einer Direktive der US-Regierung vorübergehend deaktiviert. Das Unternehmen nennt eine Exportkontrollanweisung vom 12. Juni 2026 als Grund und arbeitet an einer Wiederherstellung.
Sensor Tower-Daten, zitiert von TechCrunch, zeigen für Ende Mai einen Anteil von 46,4 Prozent an der weltweiten Nutzung von KI‑Assistenten. Damit fragmentiert der Markt: Googles Gemini und Anthropic Claude gewinnen Nutzer, während das Generative‑KI‑App‑Segment höhere Einnahmen verzeichnet.
Anthropic hat US-Behörden informiert, dass zwischen dem 22. April und 5. Juni 2026 Tausende gefälschter Konten Millionen von Interaktionen mit dem Modell Claude durchgeführt hätten, um dessen Fähigkeiten zu extrahieren. Die Vorwürfe betreffen gezielte Tests von Software‑Engineering‑ und agentischen Reasoning‑Fähigkeiten und verschärfen die Debatte um Schutz von KI‑Know‑how.
Die Behörde verlangt Exportkontrollen für Zugriff durch "foreign persons". Anthropic stellte beide Modelle weltweit ab, um der Anordnung zu entsprechen.
Senator Bernie Sanders schlägt ein Gesetz vor, das Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und xAI verpflichtet, einmalig 50 Prozent ihrer Aktien an einen föderalen Staatsfonds abzugeben. Der Fonds soll Erträge auszahlen und staatliche Gegenmacht gegenüber den großen KI-Laboren schaffen.
Vertreter des Unternehmens trafen sich in Washington, um eine US-Direktive zu klären, die den Zugriff auf die neuesten Modelle für ausländische Staatsangehörige aussetzt. Die Auseinandersetzung wirft Fragen zur Reichweite von Exportkontrollen bei cloudbasierten KI-Modellen auf.