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Das Unternehmen rollt das Modell ab heute an alle Nutzer aus und ersetzt damit das bisherige Standardmodell. Der Wechsel ist vor allem deshalb relevant, weil der Default in ChatGPT prägt, wie Millionen Menschen KI wahrnehmen und nutzen.
OpenAI ersetzt in ChatGPT das bisherige Standardmodell durch GPT-5.5 Instant. Das Modell wird ab heute an alle Nutzer ausgerollt, in der API ist es unter chat-latest verfügbar.
Das Unternehmen meldet für interne Tests einen Rückgang halluzinierter Behauptungen um 52,5 Prozent auf hochkritischen Prompts. Für OpenAI ist das mehr als ein Modellwechsel: Wer den Standard in ChatGPT setzt, steuert Verhalten, Erwartung und Vertrauen im Alltag von sehr vielen Nutzern.
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Das System soll Kontexte und Präferenzen über längere Zeiträume besser speichern. Zunächst erhalten Plus- und Pro-Nutzer in den USA Zugriff.
Codex ist seit dem 14. Mai 2026 in der ChatGPT-Mobile-App als Preview verfügbar. Nutzer können damit unterwegs an laufenden Aufgaben weiterarbeiten, statt dafür an den Desktop gebunden zu sein.
Für Anbieter besonders leistungsfähiger KI-Modelle beginnt am 2. August 2026 die Durchsetzung zentraler Vorgaben des EU-KI-Gesetzes. Die Europäische Kommission erhält weitreichende Befugnisse und kann bei Verstößen Bußgelder von bis zu drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen.
Brüssel verhandelt offenbar nicht nur über Regeln, sondern auch direkt über den Zugriff auf Frontier-KI. Das könnte zum Präzedenzfall werden, wie die EU bei Sicherheit und Marktzugang mit den größten Modellen umgeht.
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