Zurück zur Übersicht
Ein US-Bundesrichter hat das Pentagon vorläufig daran gehindert, Anthropic als Lieferkettenrisiko einzustufen. Damit ist auch eine Anweisung zunächst blockiert, nach der Bundesbehörden Claude nicht nutzen sollten.
Ein US-Bundesrichter hat dem Pentagon vorläufig untersagt, Anthropic als Lieferkettenrisiko einzustufen. Die Entscheidung stoppt zunächst auch die Durchsetzung einer Anweisung, wonach Bundesbehörden Claude nicht verwenden sollten.
Der Fall betrifft damit nicht nur die Bewertung eines einzelnen KI-Anbieters, sondern auch unmittelbare Beschaffungs- und Nutzungsregeln im US-Bundesapparat. Im Streit stehen Sicherheitsbedenken des Verteidigungsministeriums und die Frage, wie weit Behörden bei Ausschlüssen von KI-Systemen gehen dürfen.
Der Rechtsstreit verdeutlicht, wie stark sich Konflikte um KI inzwischen in Vergabe-, Sicherheits- und Verwaltungsrecht verlagern. Für Anbieter und Behörden geht es dabei zugleich um Marktzugang, operative Nutzung und staatliche Kontrolle.
Weiterlesen
Ein möglicher Deal über den Einsatz des KI-Modells Claude für militärische Zwecke ist wieder in Bewegung. Umstritten bleibt, ob und wie sich der Einsatz gegenüber autonomer Kriegsführung und Massenüberwachung abgrenzen lässt.
Am 17. April standen bei dem Gespräch nach Angaben von Anthropic Cybersecurity, KI-Wettbewerb und KI-Sicherheit im Mittelpunkt. Der Termin zeigt, wie stark KI in Washington inzwischen als Sicherheits- und Industriepolitik verhandelt wird.
Das US-Verteidigungsministerium treibt den Einsatz von KI in sicherheitskritischen Netzen voran. Für Nvidia, Microsoft und AWS ist das ein klares Signal: Der Staat wird zum Großkunden für KI-Infrastruktur.
Die Reserve Bank of India fordert Banken und regulierte Institute auf, bis Ende Juni einen vom Vorstand genehmigten Gap‑Assessment‑Bericht und einen zeitgebundenen Plan zur Abwehr von Cyberrisiken durch Frontier‑KI vorzulegen. Die Anweisung reagiert auf Befürchtungen, dass Modelle wie Anthropics Claude Mythos Schwachstellen in Software schneller finden könnten.
Die AI XPV Platform startet mit einer von Apollo angeführten 35 Milliarden US Dollar Kapitallösung. Ziel ist nach Angaben der Unternehmen, bis 2028 mehr als 20 Gigawatt KI Rechenkapazität bereitzustellen.