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Pinterest will bis 2031 rund 4 Milliarden Dollar in eine neue Infrastrukturvereinbarung mit Amazon Web Services investieren. Die Vereinbarung macht sichtbar, wie stark KI-Funktionen inzwischen von Rechenleistung, Betrieb und langfristigen Cloud-Verträgen abhängen.
Pinterest hat eine neue Infrastrukturvereinbarung mit Amazon Web Services (AWS) über rund 4 Milliarden Dollar geschlossen. Nach Unternehmensangaben ist es die größte Infrastrukturvereinbarung in der Geschichte von Pinterest. AWS soll das Unternehmen beim Training und beim Betrieb von Modellen für visuelle Suche und Discovery unterstützen.
Die Vereinbarung läuft bis 2031 und soll helfen, KI-gestützte Funktionen für mehr als 600 Millionen Nutzer zu skalieren. Der Deal unterstreicht, dass bei KI-Anwendungen nicht nur die Modelle zählen, sondern vor allem die Infrastruktur dahinter.
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Anthropic will laut Amazon über zehn Jahre mehr als 100 Milliarden Dollar für AWS-Technologien ausgeben und sich bis zu 5 Gigawatt Rechenleistung sichern. Der Deal zeigt, dass im KI-Markt vor allem Kapazität, Strom und Chips zum Engpass werden.
AWS erweitert SageMaker AI um OpenAI-kompatible API-Endpunkte für Inferenz. Das senkt die Hürden für Unternehmen, die bestehende Anwendungen und SDKs auf AWS verlagern oder dort enger an den KI-Stack binden wollen.
AWS hat OpenAI-Modelle, Codex und Managed Agents erstmals über Amazon Bedrock für eine Limited Preview freigeschaltet. Für Unternehmen senkt das die Hürde, diese KI-Angebote in bestehenden AWS-Umgebungen mit Unternehmensfunktionen wie IAM, PrivateLink, Guardrails, Verschlüsselung und CloudTrail zu testen und später zu nutzen.
Über Amazon Bedrock werden OpenAI-Modelle, Codex und Managed Agents in AWS-Umgebungen verfügbar. Der Schritt zielt auf Unternehmenskunden, die KI bevorzugt dort einkaufen, wo sie ohnehin ihre Cloud betreiben.