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Der Chiphersteller erwartet im laufenden Quartal Erlöse von 91 Milliarden Dollar. Die Anhebung des Ausblicks signalisiert weiter starke Nachfrage im KI-Infrastrukturgeschäft.
Nvidia hat seinen Umsatz-Ausblick für das laufende Quartal auf 91 Milliarden Dollar angehoben und zugleich ein Aktienrückkaufprogramm über 80 Milliarden Dollar angekündigt.
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Nvidia-Chef Jensen Huang sagte in Seoul, das Unternehmen arbeite mit der südkoreanischen LG Group an Motor- und Mechaniktechnik für humanoide Robotik und an Entwürfen für künftige Rechenzentrumsarchitekturen. Die Ankündigung unterstreicht Nvidias Fokus auf sogenannte Physical AI.
Die erste Ausbaustufe soll in der zweiten Hälfte 2026 auf der Vera-Rubin-Plattform starten. NVIDIA will zudem schrittweise bis zu 100 Milliarden Dollar in OpenAI investieren, jeweils parallel zum Ausbau der Kapazitäten.
Die neue PC-Klasse soll 1 Petaflop KI-Leistung und 128 GB Unified Memory auf den Desktop bringen. NVIDIA setzt damit stärker auf lokale Ausführung statt auf reine Cloud-Verarbeitung.
Mit eigenen Chips will der Konzern KI-Ergebnisse schneller machen und sich bei der Infrastruktur stärker von Nvidia lösen. Der Fall zeigt, wie hart der Wettlauf um Kontrolle und Kosten in der KI-Hardware geworden ist.
Der Vertrag über rund 110.000 NVIDIA-GPUs zeigt, wie teuer der Zugriff auf KI-Compute geworden ist. Für den Markt ist das ein Signal: Rechenleistung ist längst ein strategischer Engpass, nicht nur ein Technikdetail.