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Microsoft verlagert ausgewählte Prompt-Workloads in Excel und Outlook auf firmeneigene MAI-Modelle. Ziel ist, laufende KI-Kosten zu senken und die Abhängigkeit von Drittanbietern zu reduzieren, was Folgen für spezialisierte Modellanbieter haben dürfte.
Microsoft hat in ausgewählten Funktionen von Excel und Outlook begonnen, Modelle von OpenAI und Anthropic durch eigene MAI-Modelle zu ersetzen, berichtet Bloomberg am 7. Juli 2026.
Die Umstellung betrifft zunächst einzelne Prompt-Workloads. Microsoft hatte auf der Entwicklerkonferenz Build mehrere eigene Modelle angekündigt, die nun produktiv eingesetzt werden sollen. Microsoft stellt den Schritt als Maßnahme zur Kostensenkung und zur Verringerung der Abhängigkeit von externen Modellanbietern dar.
Die Maßnahme deutet auf eine strategische Verschiebung hin: Plattformbetreiber verlagern KI-Lasten zunehmend auf eigene Modelle. Das verändert Geschäftsbeziehungen zwischen Cloud-Plattformen und spezialisierten Modellanbietern und verschärft den Wettbewerb um Kosten und Kontrolle.
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Microsoft will Unternehmen stärker an die eigene KI-Plattform binden und zugleich den Wechsel zwischen verschiedenen Modellanbietern erleichtern. Der Konzern setzt dabei auf eigene Modelle, Agenten, Sicherheitswerkzeuge und Chips.
Ein internes Memo nennt einen Release "as soon as Wednesday"; der Start soll kurz verschoben worden sein, um die Effizienz des Modells zu verbessern. Die geplante Auslieferung wäre der erste sichtbare Produktschritt der Kooperation.
In einem Vergleich von zehn KI Assistenten erreichte GPT-5.5 Thinking die höchste Gesamtpunktzahl. Claude Sonnet 4.6 sagte dafür die meisten Gruppenspiele korrekt voraus.
Von Anthropic veröffentlichte Gesprächsseiten ließen sich zeitweise über Suchmaschinen finden. Betroffen waren auch Chats mit persönlichen, rechtlichen und geschäftlich sensiblen Inhalten.
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